Ich wollte schon lange wieder vernünftig in Form kommen. Die Versuche liefen meist gleich: abrupt ein neues Leben anfangen, ein paar Tage alles perfekt machen, dann etwas Köstliches essen und das Experiment für gescheitert erklären.
Deshalb habe ich jetzt Project 80
Ausgangspunkt: 97,5 kg. Das Ziel: 80 kg. Nicht bis nächsten Montag und nicht durch Hungern, sondern schrittweise: Gehen, Training, selbst gekochtes Essen, Schlaf und ein vernünftiger Überblick.

ChatGPT statt eines Tagebuchs für drei Tage
Für Project 80 habe ich in ChatGPT ein eigenes Projekt und einen eigenen Chat angelegt. Dort sammelt sich nach und nach mein gesamter Kontext:
- Gewicht und Verlauf;
- Körpergröße und Gesundheitszustand;
- frühere Laborwerte und medizinische Untersuchungen;
- Schlaf und Befinden;
- Spaziergänge und Training;
- Wassermenge;
- alles, was ich tagsüber esse.
Ich fotografiere das Essen vor dem ersten Bissen und schicke es in den Chat. ChatGPT schätzt Zusammensetzung und Portionsgröße grob ein, merkt an, ob genug Eiweiß und Gemüse dabei sind, und hilft beim nächsten Essen nachzusteuern.

Manchmal vergesse ich das Foto. Dann muss ich ehrlich schreiben:
Ich habe drei Stück Bananenkuchen gegessen und zwei Gläser Milch dazu getrunken.
Auch das gehört zum Projekt.
Selbstbeobachtung statt Diät
Die Hauptidee ist, nicht perfekt sein zu wollen. Ein Kuchen, Eis oder großer Pastateller zerstört nicht das ganze Ergebnis. Problematisch wird es, wenn man danach wahllos weiterisst oder sich mit Hungern bestraft.
Deshalb halten wir Fakten ohne Drama fest: was ich gegessen habe, wie viel ich gegangen bin, wie ich geschlafen habe und was als Nächstes geht.
Schon jetzt gibt es regelmäßige Morgenspaziergänge mit Irina, Frühstück zu Hause, einen Trainingsplan und klare Zwischenziele:
95 → 90 → 85 → 80 kg
Mal sehen, wohin das führt. Zum ersten Mal denke ich aber nicht nur daran, abnehmen zu müssen. Ich baue ein System, das mich täglich daran erinnert, wohin ich gehe 🔥





@nevsky_alexander
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